Freitag, 31. Oktober 2008

Stolpersteine nun auch im Kino

Ich berichtete ja schon über die Aktion von Gunter Demnig, "Stolpersteine", und nun gibt es eine Doku dazu im Kino.

Stolpersteine im Kino

Dienstag, 9. September 2008

Dinge, die´s wert sind

Inspiriert von
MMsSenf
möchte ich hier auch einmal zusammenfassen, welche Dinge ich mir -eigentlich- nicht leisten dürfte/könnte/sollte, es aber trotzdem tue.
Ich hangel mich seit einiger Zeit mühsam von Monat zu Monat, und übrig habe ich am Ende nie etwas, im schlechtesten Fall sogar ein paar Euro Schulden, die mir natürlich im nächsten Monat wieder fehlen. Und trotzdem sehe ich nicht ein, auf gewisse Dinge zu verzichten, denn ich hätte sonst das Gefühl, so garkeine Lebensqualität mehr zu haben.
Und naja...irgendwie komm ich ja doch immer über die Runden.
Hier also nun meine "Luxusgüter":
1. Meine Katzen, wobei ich sagen muß das sich der finanzielle Aufwand da in Grenzen hält. Natürlich nur solange sie nicht krank werden, doch für den Fall würde ich sofort ohne nachzudenken nen Kredit aufnehmen, bzw. mir von einer Freundin Geld leihen.
2. Rauchen. Ich kann und will nicht darauf verzichten.
3. Mind. einmal im Monat weggehen, meißtens einfach auf ein paar Bier zum Heidenstammtisch.
4. Zwischendurch mal per Billig-Flug oder sonst irgendwie ganz liebe Menschen in ganz Deutschland verteilt treffen. Das brauche ich, es ist jedesmal wie ein kleiner Urlaub.
5. Mir einmal im Monat mit meinem Schatz leckeren Met leisten anstatt Billig-Bier.
6. Internet und Telefon...ich brauche besonders die Kommunikation übers www, da ich eben viele Leute über ganz Deutschland (und inzwischen auch Österreich) verteilt kenne und schätze. Allerdings sind die Kosten auch hier, dank eines guten Anbieters, überschaubar.
7. Bis vor einiger Zeit hab ich mir zwischendurch auch immer mal wieder ne Vinyl-LP gegönnt....bin nunmal Plattenfreak.*g* Leider hat sich das eh erstmal erledigt, da mein Plattenspieler den Geist aufgab...und bei aller Liebe ein neuer nicht drin ist.

Ja...mehr "Luxus" fällt mir grad nicht ein, warscheinlich auch weil ich mir "mehr" zur Zeit unmöglich leisten kann.
Aber schließlich geht es immer irgendwie voran, und auf eine Durststrecke folgt auch irgendwann mal wieder ein Met-Gelage! *g*

Mittwoch, 23. Juli 2008

Vision

Die Sonne erleuchtet die Nacht,
das Mondlicht läßt den Tag im Dunkeln liegen;
Vogelgesang ist Erinnerung.
Das schwarze Wasser der Meere verdrängt das letzte Grün des Landes.
Es ist endlich ruhig auf der Erde,
doch es ist eine tote Ruhe.
Die Natur hat verloren,
und mit ihr der Mensch.
Nur eine Vision...
vielleicht nur die Zukunft.

Ca. 1990 geschrieben.

Freitag, 11. Juli 2008

Mal nen lustiges Stöckchen...

...von Martin.

1. Take a picture of your bag.


2. Now dump everything out and neatly adjust them, and take a picture (no matter how embarrassing).



3. Talk about the items inside. Detail.

Aalso...Erstmal ist anzumerken das das nur meine "Grundausstattung" ist, je nachdem was ich vorhabe und wo ich hingehe wird sie natürlich erweitert. ;)

-Nagelfeile is ja klar.
-Aschenbecher für unterwegs...sehr praktisch!
-Kompass...seitdem ich mit seiner Hilfe in Frankreich ein Hotel fand, das mit Kartenlesen nicht zu finden war (Und JA! ich -kann- gut Karten lesen!) ist das gute Stück immer dabei.
-Taschenmesser...unabdingbar! Zum Stöckchenschneiden *g*, Schrauben festziehen und Hundefutterdosen aufmachen z.B.
-Lippenschutz. Da isser also!!!
-2 Cent: Na huch, und ich dachte ich hätte kein Geld mehr...
-kaputter Kuli: Den habe ich bei dieser Gelegenheit mal ausgemistet.
-Sonnenbrille: Lebenswichtig wenn man nach durchzechter Nacht morgens aus der Kneipe kommt...außer man bleibt weiterhin da bis es wieder dunkel wird.*g*
-Nähzeug: Und wenn jemand meint das sei typisch für ne Frau: HA! Das letzte mal als es zum Einsatz kam hat sich damit ein Typ auf dem Kneipenklo seine gerissene Hose genäht.
-Aspirin: Falls mir irgendwo unterwegs ein Horn Met begegnet...wobei ich es meißt an Bedürftigere weitergebe... das Aspirin, nicht das Horn!
-Batterien: Hm...wenn ich mich recht entsinne sogar noch voll...als Ersatz für ne Digi-Cam

4. Tag 6 people. (Don’t tag the person that was already tagged.)

Fällt mir genauso schwer wie Martin...ich guck morgen früh mal.
Bis dahin ein paar Menschen (gute Idee Martin ;) in deren Tasche ich auch mal gern nen Blick werfen würde:
-Jonny Depp während der Dreharbeiten zu "Fear and Loathing in Las Vegas"
-Charles Bukowski (ob da was anderes als Alkohol drin war?)
-Helmut Kohl (in der Hoffnung dort verschwundene Gelder zu finden)
-Mutter Theresa
-Dalai Lama
-Papst

So...ach ja, wer will kann datt Stöckchen natürlich aufnehmen.

Montag, 19. Mai 2008

Pizzabestellung im Jahre 2015



Pizzabäcker (P): „Danke, dass Sie Pizza Hut angerufen haben.
Kunde (K): „Hi, ich möche etwas bestellen.“
P: „Kann ich bitte erst Ihre NIDN haben?“
K: „Meine Nationale ID Nummer, ja, warten Sie, die ist 6102049998-45-54610.“
P: „Vielen Dank, Herr Bäcker. Sie wohnen in der Rosenstrasse
21 und Ihre Telefonnummer lautet 89 568 345. Ihre
Firmennummer bei der Allianz ist 74 523 032 und Ihre
Durchwahl ist -56. Von welchem Anschluss aus rufen Sie an?“
K: „Hä? Ich bin zu Hause. Wo haben Sie alle diese Informationen her?“
P: „Wir sind an das System angeschlossen.“
K: (seufzt) „Oh, natürlich. Ich möchte zwei von Ihren Spezial-
Pizzen mit besonders viel Fleisch bestellen.“
P: „Ich glaube nicht, dass das gut für Sie ist.“
P: „Laut Ihrer Krankenakte auf Ihrer Krankenkassenkarte
haben Sie einen zu hohen Blutdruck und extrem hohe Cholesterinwerte.
Ihre Krankenkasse würde eine solche ungesunde
Auswahl nicht gestatten.“
K: „Verdammt! Was empfehlen Sie denn, ich habe Hunger?“
P: „Sie könnten unsere kalorienreduzierte Soja-Joghurt-
Pizza mit ganz wenig Fett probieren. Sie wird Ihnen bestimmt schmecken.“
K: „Wie kommen Sie darauf, dass ich das mögen könnte?“
P: „Nun, Sie haben letzte Woche das Buch ‚Sojarezepte für
Feinschmecker’ aus der Bücherei ausgeliehen. Deswegen
habe ich Ihnen folgerichtig diese Pizza empfohlen.“
K: „Ok, ok. Geben Sie mir zwei davon in Familiengrösse.Was kostet der Spass?“
P: „Das sollte für Sie, Ihre Frau und Ihre vier Kinder reichen.
Der Spass, wie Sie es nennen, kostet 45 Euro.“
K: „Ich gebe Ihnen meine Kreditkartennummer.“
P: „Es tut mir leid, aber Sie werden bar zahlen müssen.
Der Kreditrahmen Ihrer Karte ist bereits überzogen.“
K: „Ich laufe runter zum Geldautomaten und hole Bargeld,
bevor Ihr Fahrer hier ist.“
P: „Das wird wohl auch nichts. Ihr Girokonto ist auch überzogen.“
K: „Egal. Schicken Sie einfach die Pizza los. Ich werde das
Geld da haben. Wie lange wird es dauern?“
P: „Wir hängen ein wenig hinterher. Es wird etwa 45 Minuten
dauern. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie selbst
abholen, wenn Sie das Geld besorgen, obwohl der Transport
von Pizza auf dem Motorrad immer etwas schwierig
ist.“
K: „Woher wissen Sie, dass ich Motorrad fahre?“
P: „Hier steht, dass Sie mit den Ratenzahlungen für Ihren
Wagen im Rückstand sind und ihn zurückgeben mussten.
Aber Ihre Harley ist bezahlt, also nehme ich an, dass Sie
die benutzen.“
K: „@#%/$@&?#!“
P: „Achten Sie lieber darauf, was Sie sagen. Sie haben sich
bereits im Juli 2007 eine Verurteilung wegen Beamtenbeleidigung
eingefangen.“
K: (sprachlos)
P: „Möchten Sie noch etwas?“
K: „Nein, danke. Oh doch, bitte vergessen Sie nicht, die
beiden kostenlosen Liter Coca Cola einzupacken, die es laut
Ihrer Werbung zu den Pizzen gibt.“
P: „Es tut mir leid, aber die Ausschlussklausel unserer
Werbung verbietet es uns, kostenlose Softdrinks an Diabetiker
auszugeben.“

Quelle: Der Lachende Manager, Ausgabe 270 - 2007, http://www.communication-college.org
Rechtsgrundlage: Vervielfältigung, weiterfaxen, Aushang, Umlauf, auf die Tagesordnung setzen und Weitergabe – auch forwarden per E-Mail - ausdrücklich erwünscht.



Ja...irgendwie blieb mir dabei das Lachen im Halse stecken...

Sonntag, 18. Mai 2008

Armut 2.0

Finanzielle Probleme kenne ich -grad im Moment- zu genüge. Und auch (zum Glück) das Gefühl, das man doch nich allein dasteht.
Deshalb finde ich folgende Aktion sehr wichtig, denn es ist wirklich so: Direkt nebenan kann es Menschen geben, die nicht wissen was sie morgen essen sollen...

Gefunden bei sven scholz :
Statistik ist eines. Anders ist, es direkt zu erleben, ob als Betroffener oder als Zeuge.

Ingo ist Zeuge. Und tut was.

Und komm mir niemand mit “Und die anderen?” - jeder Einzelne zählt. Und es zählt, Einzelne nicht allein zu lassen. Wenn das nämlich viele auch in ihrer Umgebung tun gibt es auch nicht mehr so viele “andere”.

Niemand verlangt von Einzelnen, die ganze Welt zu retten oder allen gleichzeitig zu helfen, die Hilfe brauchen. Aber wenn jeder Einzelne dort, wo er ist, tut, was er kann, dann ist allen geholfen. Und wer weiß, ob man nicht selbst auch mal Hilfe braucht und froh ist, wenn es Menschen gibt, die sie einem tatsächlich - einfach so - geben, in dem Rahmen, wie es ihnen dann möglich ist.

P.S.: es hat auch niemand was dagegen, wenn die Geschichte auch auf anderen Blogs oder Foren weitererzählt wird und auch die ein oder andere Spende getätigt würde, egal ob Geld oder Ding.


Dienstag, 4. März 2008

Nachruf

Leider gibt es schlechte Nachrichten...mein Vermieter ist gestorben.
Und an dieser Stelle möchte ich ihm ein paar Worte widmen.
Am 31. Juli 2007 berichtete ich schon von den "Samtpfoten Neukölln", einen Katzenschutzverein der von Wolgang Harnisch ins Leben gerufen wurde.
http://samtpfotenhilfe.homepage24.de/Wir%20-ber%20uns
Ein Projekt, das ihm ganz offensichtlich sehr am Herzen lag.
Ich sah ihn immer wieder irgendetwas neues für die aufgenommenen Katzen bauen und basteln, und niemand hätte wohl gedacht, das er schon kurz danach nicht mehr da sein wird.
Ich kannte ihn nur flüchtig...doch schon allein sein Einsatz für die Samtpfoten machte ihn zu dem sympatischten Vermieter, den ich mir denken kann.
Doch auch für die Menschen hatte er ein großes Herz...es gibt sicher nicht viele Vermieter, die einmal im Jahr auf ihre Kosten ein tolles Hoffest für alle Mieter des Hauses veranstalten und fast schon beleidigt sind, wenn man ein paar Biere dazusteuern will...
Er war ein großherziger Mensch, hatte immer ein offenes Ohr und engagierte sich für das, woran er glaubte.
Ich ziehe hiermit meinen Hut vor ihm, und wo immer er nun auch sein mag:
Ich hoffe, ein paar Samtpfoten sind bei ihm...